Tomatenvariation

In diesem Jahr ist die Tomatenernte auf meinem Feld ganz besonders groß ausgefallen. Bestimmt 2 mal pro Woche trage ich einen Eimer mit 2-3 kg nach Hause. So viele Tomaten kann keiner essen, auch wenn sie noch so lecker sind. Daher muss der fleißige Gärtner/ die fleißige Gärtnerin kreativ werden und sich haltbare Alternativen überlegen. Ich habe stundenlang das Internet durchsucht um mich über Möglichkeiten des Haltbarmachens von Tomaten zu informieren. Entdeckt habe ich neben Einkochen auch einlegen, zu Marmelade verarbeiten, trocknen und sogar fermentieren. Es folgen meine Favorites:

Einkochen

Beim einkochen bin ich überzeugt von der klassischen Tomatensauce. Bei uns zu Hause wird die nach einem Sizilianischen Rezept gekocht, welches gleich die ganzen Rispen kocht. Anschließend wird die Sauce in Gläser gefüllt und klassisch eingekocht. Wichtig ist hierbei auf genügend Säure zu achten um Botulismus vorzubeugen, also niemals die Zitronensäure weglassen (mehr Infos hier).

Zutaten

  • 1 Möhre
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 1 weiße Zwiebel 
  • 5 EL Olivenöl
  • 1kg Tomaten an den Rispen 
  • Stängel Basilikum 
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer, Zucker nach Geschmack
  • 3 EL Zitronensaft

Zubereitung

Möhren, Sellerie und Zwiebel werden im Öl gut durchgebraten. Tomaten an den Rispen und Basilikum hinzugeben und alles 40 Minuten köcheln lassen. Dabei immer mal wieder rühren und das ganze mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Rispen und Basilikum entfernen und die Sauce incl. Zitronensaft cremig pürieren. Wer mag kann sie nun noch durch ein Sieb geben. Die fertige Sauce kann nach belieben abgeschmeckt und sofort gegessen werden. Wenn sie haltbar eingekocht werden soll, dann muss sie nun in ausgekochte Einmachgläser gefüllt werden. Die verschlossenen Gläser kommen in einen Topf und müssen nun mindestens 30 Minuten bei 90°C einkochen. Hierbei sollten sie zu mindestens zwei dritteln mit Wasser bedeckt sein.

Trocknen

Tomaten kann man im Hochsommer in der Sonne, im Dörrautomaten und im Ofen trocknen. Allgemein sind sich die meisten Rezepte im Internet einig darüber, dass am zum Trocknen nur fleischige Tomaten verwenden sollte. Diese werden dann halbiert mit der Schnittfläche nach oben auf zb. ein Backblech gelegt. Im Ofen kann man die Tomaten nun bei 90°C und leicht geöffneter Backofentür für 6-8 Stunden bis zur gewünschten Konsistenz trocknen lasse. Anschließend lassen sich die Tomaten zb. in Olivenöl einlegen. Richtig durchgezogen ist das nicht nur sehr lecker, sondern auch ein wirklich hübsches Geschenk.

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Heiß abfüllen

Mein absoluter Liebling ist momentan Tomatenmarmelade. Dieser süß-scharfe Brotaufstrich eignet sich besonders zu Käse. Für einige mag er vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig schmecken, ich bin jedoch so begeistert, dass ich gleich dutzende Gläser abgefüllt habe.

Zutaten:

  • 1 kg Tomaten (was ihr gerade so auf dem Feld habt)
  • Bio-Zitrone 
  • 300 g Zucker
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Essig 
  • 4 Nelken gemörsert
  • 2 getrocknete Chilischote
  • 1 Lorbeerblatt

Zubereitung:

Die Tomaten klein schneiden. Zitronenabrieb und Zitronensaft zusammen mit den Tomaten in einen Topf geben. Chili und Nelken zerstoßen und mit den restlichen Zutaten ebenfalls in den topf geben. Das ganze ca. 1 Stunde bei niedriger Hitze köcheln lassen, bis die Marmelade glänzt und eingedickt ist. Das Lorbeerblatt entfernen und die Marmelade heiß in ausgekochte Schraubgläser abfüllen.

Fermentieren

Das fermentieren von Tomaten habe ich diesen Sommer zum ersten mal gemacht. Die Form des haltbarmachens von Gemüse kannte ich bisher noch nicht. Sie stellt vermutlich die verrückteste Tomaten Variation da, sollte aber auf jeden Fall mal ausprobiert werden. Das Rezept und die Idee  hierfür habe ich von dem Blog Wurzelwerk. Ihr findet es hier

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